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Mona Pedankan

 

Apathisch saß Mona Pedankan in ihrer kleinen Küche und rührte den Kaffee in ihrer blau gestreiften Tasse zu Tode. Sie war traurig. Nein, das Wort traf es nicht. Frustriert passte besser. Resigniert. Enttäuscht. Sie feierte heute ihren fünfundvierzigsten Geburtstag. Dabei hatte sie all die Jahre zuvor inständig gehofft, diesen nie erleben zu müssen.
Nicht, dass Mona hatte vorher sterben wollen. Ganz im Gegenteil. In ihrer Vorstellung entging sie dem Alter eher durch so etwas wie einen ihr zugetanen Vampir, Geist oder Gestaltwandler. Nun, vorzugsweise war es immer ein Vampir gewesen. Jedenfalls verliebte sich in ihren Träumen ein Unsterblicher unsterblich in sie und legte ihr die Ewigkeit zu Füßen. Ein bescheidener Wunsch, wie sie fand. [...]

 

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