Mona Pedankan

Apathisch saß Mona Pedankan in ihrer kleinen Küche und rührte den Kaffee in ihrer blau gestreiften Tasse zu Tode. Sie war traurig. Nein, das Wort traf es nicht. Frustriert passte besser. Resigniert. Enttäuscht. Sie feierte heute ihren fünfundvierzigsten Geburtstag. Dabei hatte sie all die Jahre zuvor inständig gehofft, diesen nie erleben zu müssen.
Nicht, dass Mona hatte vorher sterben wollen.
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