Unkonventionell gedacht

Shivas Schreibtipp #2

 

Dieser Tipp bezieht sich eher auf den Inhalt einer Geschichte und soll heißen, dass Abweichungen vom Üblichen erst richtig Farbe in den Plot bringen. Besonders solche, die das Übliche noch erahnen lassen und gekonnt mit Erwartungen spielen. 

Teilt sich der Protagonist seine vier Wände zum Beispiel mit einem Haustier, muss es nicht die klassische Katze sein. Wie wäre es mit einem Albino-Hamster? Nicht mehr ganz so innovativ ist der Serienkiller, der sich als Frau entpuppt, beziehungsweise der weibliche Bösewicht an sich. Aber (Vorsicht Spoiler!!!) in Stephen Kings Misery oder Sebastian Fitzeks Seelenbrecher hat das wunderbar funktioniert.  

Verpass deinem Schurken eine Knopf-Phobie, der weiblichen Heldin eine Glatze oder der Nebenfigur (die das Verbrechen letztlich aufdeckt) Paranoia. Lass den Kommissar süchtig nach Nasenspray sein oder die Nachbarin Plumbago-Ziersträucher auf die Terrasse stellen. Denk einfach den berühmten Schritt schräg zur Seite.

 

Shiva
„Think different, be different, feed the cat.“

 

Blutende Bilder

 

Daniela Herbst No Comments

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